Zahlen / Fakten / Meldungen
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Die Sommerferien 2011 zum Erlebnis machen
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Caritasverband veranstaltet Kindererholung in Natz in Südtirol /
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Teilnehmen können Kinder zwischen sechs und 13 Jahren Der Caritasverband für die Diözese Speyer veranstaltet in den Sommerferien 2011 eine dreiwöchige Kindererholung in Natz bei
Brixen in Südtirol. Teilnehmen können Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren. Die Kinderfreizeit beginnt am 15. Juli
und dauert bis zum 5. August 2011. "Die Kinder erwarten drei Wochen voller Aktivitäten, Spiel und Spaß", erklärt Leiterin
Kerstin Neudert. Ob bei der Pool-Olympiade, dem Herstellen von Gipsmasken und Flip-Flops oder beim Karaoke-Wettbewerb: Langeweile
ist bei uns ein Fremdwort. Ehrenamtliche Betreuer gestalten mit den Kindern ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Eine
wichtige Rolle spielt der gesundheitliche Aspekt. Viele Aktivitäten an der frischen Luft und ein geregelter Tagesablauf mit
festen Essens- und Ruhezeiten tragen zur körperlichen und seelischen Erholung bei, so Kerstin Neudert. Die Kinder und ihre
Betreuer sind in der Pension Fürstenhof im Bergdorf Natz untergebracht, das in rund 900 Metern Höhe auf einem idyllischen
Hochplateau liegt. Den Kindern stehen ein Fußballplatz, ein Schwimmbad im Freien, eine große Spielwiese, Tischtennis, Tischfussball
und vieles mehr zur Verfügung. Die Kindererholung wird von den meisten Krankenkassen als ambulante Gesundheitsvorsorge anerkannt
und bezuschusst. Auch die Jugendämter beteiligen sich an der Finanzierung. Der Caritasverband sucht junge Erwachsene ab 18
Jahren, die bei der Kindererholung in Natz als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer mitwirken und die Leitung einer kleinen
Gruppe übernehmen. Das Angebot richtet sich junge Menschen, die gern mit Kinder arbeiten oder einen pädagogischen Beruf erlernen,
erklärt Maria Johann vom Caritas-Zentrum Landau. Während der dreiwöchigen Kindererholung sind die Betreuer Ansprechpartner
und Vertrauensperson für die Kinder in ihrer Gruppe. Ein Betreuerkurs des Caritasverbandes dient der Vorbereitung auf diese
Aufgabe. Information und Anmeldung: Caritas-Zentrum Neustadt Schwesternstraße 16 Kirstin Lingelbach Telefon 06321 / 3929-0 kirstin.lingelbach@caritas-speyer.de3
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Ermutigung für ein Engagement mit Zivilcourage
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Rund 500 Ehrenamtliche beim Caritastag in Lambrecht / Nardini-Preis für ökumenisches "Netzwerk Hilfe" in Lachen-Speyerdorf
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"Teilhabe ist möglich": Das war das Motto und zugleich die zentrale Botschaft des Caritastages in Lambrecht. Rund 500 Frauen
und Männer, die sich ehrenamtlich in der Caritasarbeit der Diözese Speyer engagieren, sprachen über praktische Erfahrungen
und suchten nach neuen Wegen, Menschen in die Gesellschaft hinein zu holen und ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln.
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"Mehr denn je brauchen wir heute tapfere Menschen mit Zivilcourage, die unsichtbar gesetzte Grenzen überwinden", sprach Bischof
Dr. Karl-Heinz Wiesemann den Ehrenamtlichen im Gottesdienst Mut zu. Er stellte die Heilige Elisabeth von Thüringen in den
Mittelpunkt seiner Predigt. Aus Leidenschaft für die Gerechtigkeit habe sie alle Schranken durchbrochen und sich radikal den
Menschen in Not zugewandt. Ihr Mut habe die Kirche für die Zukunft geöffnet. Not mache erfinderisch, "Liebe noch viel mehr."
Das ehrenamtliche Engagement in der Caritas würdigte er als "unverzichtbares Rückgrat von Kirche und Gesellschaft". Das Zeithaben
füreinander sei "das Gut, das der Gesellschaft heute am meisten fehlt."
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Kreativer Umgang mit den Möglichkeiten der Mediengesellschaft
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Eine Premiere erlebten die Teilnehmer des Caritastags mit der Verleihung des Nardini-Preises. Zwölf ehrenamtliche Gruppen
aus der Diözese Speyer hatten sich dafür beworben oder waren für den Preis vorgeschlagen worden. Die Wahl der Jury fiel auf
das ökumenische "Netzwerk Hilfe" in Lachen-Speyerdorf. "Es steht Christen gut zu Gesicht, sich in ihrem Engagement für Menschen
in Not zu verbinden", betonte der Caritas-Vorsitzende Karl-Ludwig Hundemer in seiner Laudatio. Die Ausstattung des "Netzwerks
Hilfe" beschränkt sich auf ein mobiles Telefon. Durch die Anrufe erfahren die Ehrenamtlichen von den Problemen ihrer Mitbürger.
Sie hören zu, zeigen Wege der Hilfe auf und ermutigen die Anrufer, die Angebote in Anspruch zu nehmen. "Zu Lebzeiten Paul
Josef Nardinis gab es noch kein Handy, noch nicht einmal ein Telefon. Aber ich bin mir sicher, Nardini hätte erkannt, welche
Chancen für die caritative Arbeit damit verbunden sind", lobte Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer den "offenen und kreativen
Umgang mit den Möglichkeiten der modernen Mediengesellschaft."
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Wie Teilhabe im Alltag gelingen kann, war Thema einer Talkrunde, die von RPR 1-Moderatorin Trixi Kuklinski geleitet wurde.
"Den Menschen so zu akzeptieren, wie er ist": Für Ulrike Lazar-Weber vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM)
ist das die zentrale Voraussetzung, um Menschen mit Behinderung mehr Präsenz und Mitwirkung in der Gesellschaft zu ermöglichen.
Markus Nitsch vom Caritas-Förderzentrum St. Rafael warb dafür, weniger die Schwächen und mehr die Fähigkeiten und Stärken
von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen. Das Vertrauen, selbst etwas bewirken zu können, hob er als wichtigen Faktor beim
Erlernen von Teilhabe hervor. Im Blick auf Menschen im Alter konstatierte Petra Neumahr vom Caritas-Zentrum Kaiserslautern
eine hohe Bereitschaft, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Durch Krankheiten wie zum Beispiel Demenz, aber auch durch
Verlust- und Trauererfahrungen werde jedoch häufig ein Rückzug aus der Gesellschaft ausgelöst, verbunden mit der Gefahr der
Vereinsamung, einem schwindenden Selbstvertrauen und einer abnehmenden Lebensqualität.
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Caritas zum persönlichen Lebensthema gemacht
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Drei ehrenamtliche Mitarbeiter der Caritas wurden in Lambrecht mit dem goldenen Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes
ausgezeichnet. Thilde Appel (Pfarrei St. Josef / St. Bernhard in Neustadt), Hans-Peter Stein (Pfarrgemeinde Grünstadt) und
Werner Fenrich (SKFM-Betreuungsverein im Landkreis Bad Dürkheim) haben sich über viele Jahre auf vielfältige Weise für die
Caritas engagiert. "Sie haben das Caritas-Motto 'Not sehen und handeln' zu ihrem persönlichen Lebensthema gemacht", unterstrich
Caritasdirektor Vinzenz du Bellier und dankte allen, die ihre Zeit und ihre Kraft in den Dienst am Mitmenschen stellen.
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Grußworte sprachen Dekan Michael Janson (Dekanat Bad Dürkheim), der Beigeordnete Claus Potje (Kreis Bad Dürkheim), der Beigeordnete
Hans Seibert (Verbandsgemeinde Lambrecht) und der Beigeordnete Gerhard Kuntz (Stadt Lambrecht). Zum Gelingen des Tages trugen
außerdem der Chor "Cantica nova" aus Lindenberg, verstärkt durch den Kirchenchor Diesdesfeld, das Improvisationstheater "Rampengau"
aus Berlin und die Musikgruppe "Four men only" bei.
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Mit der Aktion "Eine Million Sterne" setzten die Teilnehmer des Caritastages ein eindrucksvolles Zeichen gegen Armut und Ausgrenzung
und für mehr Teilhabe. Nach Einbruch der Dunkelheit zogen die Ehrenamtlichen mit Kerzen zum Schulhof in Lambrecht. Dort angekommen,
wurden die Kerzen zu einem Lichterkreis zusammengestellt. "Die Solidarität schwindet, zwischen Reichen und Armen, zwischen
Gesunden und Kranken, zwischen den Generationen. Die Aktion soll Zeichen sein für eine gerechtere Welt", betonte Gabriele
Wesselmann-Pauly, Leiterin des Caritas-Zentrums Neustadt. Mit dem Erlös wird das Projekt "Kinderträume" unterstützt, das benachteiligten
Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern soll, zum Beispiel durch Theaterbesuche, Vereinsmitgliedschaften
oder Ausflüge, die sonst nicht möglich wären.
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"Der Caritastag bestärkt mich in meinem Engagement", so das Fazit von Inge Broschey, die im Warenkorb Pirmasens ehrenamtlich
aktiv ist. Sie besuchte den Caritastag zum ersten Mal, ebenso wie Anton Haselmaier, der sich im "Treff em Gässje" in St. Ingbert
engagiert. Ihn hat vor allem das Gefühl der Gemeinschaft und die herzliche Atmosphäre des Tages beeindruckt.
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Der Caritastag findet im kommenden Jahr am 19. November in Germersheim statt.
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