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Stand: 05.10.2015

Pressemitteilung

Zukunft bietet viele Herausforderungen

Annette Martin (links) überreicht Johannes Keuck eine kleine Schultüte.Stabwechsel: Annette Martin nimmt ihren Abschied als bisherige Leiterin und hat ein Willkommensgeschenk für ihren Nachfolger Johannes Keuck. Caritasverband Speyer / Johannes Keuck

Mit guten Wünschen ist Johannes Keuck heute in sein Amt eingeführt worden: Der 32-Jährige übernimmt zum 1. Mai 2018 die Leitung des Caritas-Zentrums Neustadt. Gleichzeitig wurde seine Vorgängerin, Annette Martin, offiziell verabschiedet.

Caritas-Vorsitzender Karl-Ludwig Hundemer und Dekan Michael Janson erinnerten an die wechselvollen vergangenen Jahre des Caritas-Zentrums Neustadt: an das krankheitsbedingte Ausscheiden von Leiterin Gabriele Wesselmann-Pauly, daran, dass Annette Martin das Zentrum zunächst kommissarisch, dann als offizielle Leiterin führte. Seit Januar ist Martin Leiterin des Caritas-Zentrums Pirmasens und führte das Zentrum in Neustadt erneut kommissarisch weiter, bis ihre Nachfolge geregelt war. Hundemer und Janson brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Leitung nun Bestand hat. "Beziehungen zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen, braucht Zeit", sagte Dekan Janson.

Auf Beziehungen und Vertrauen kommt es Johannes Keuck an. Er will das Netzwerk zwischen Caritas und den Partnern noch enger knüpfen. Sein erklärtes Ziel: "Ich möchte unser vielfältiges Angebot bekannter machen - bei den Bürgern als auch in Netzwerken." Er begreift das Caritas-Zentrum nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teil einer starken Gemeinschaft, die Menschen schnell und gezielt beiseite steht. Das Caritas-Zentrum gehöre in die Mitte der Gesellschaft, es soll ein Treffpunkt sein. "Sprechen Sie uns an", rief er den Netzwerkpartnern zu, bot Räume an und Gespräche, um gemeinsam etwas zu bewegen.

Die Mitarbeiter stehen in der Runde um Johannes Keuck (Mitte) und heißen ihn willkommen. Wünschen ihrem neuen Leiter alles Gute: Die Mitarbeiter des Caritas-Zentrums Neustadt begrüßen Johannes Keuck in ihrer Runde. Caritasverband Speyer / Yvette Wagner

Neben einem starken Netzwerk gelte es, passgenaue Angebote zu entwickeln, die die Lebensrealität der Menschen spiegeln. An die Arbeit seiner Vorgängerinnen in der Leitung will Keuck anknüpfen. "Was hier gut begonnen wurde, will ich weiterführen", erklärte er und lobte die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter. "Ich bin begeistert von der Arbeit, die hier geleistet wird." Er selbst wolle Vorbild sein, Verantwortung übernehmen, diese aber auch vertrauensvoll den Mitarbeitern übertragen. Altbewährtes will Keuck würdigen und gleichzeitig Neues offen und neugierig vorantreiben.

Der 32-Jährige bringt ein umfassendes Wissen und praktische Erfahrungen im sozialen Bereich mit, verdeutlichte Barbara Aßmann, Leiterin der Abteilung Soziales beim Caritasverband. Der gebürtige Duisburger studierte zunächst Soziale Arbeit und Sozialpädagogik in Kiel und Münster, schloss mit dem Bachelor ab. Darauf folgte das Master-Studium "Kindheit, Jugend und Soziale Dienste" in Wuppertal. Praktische Erfahrungen sammelte Keuck in der Jugendarbeit, etwa als Messdiener und Pfadfinder sowie beim Zivildienst und bei einem Praktikum in einer Lebensgemeinschaft von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Nach seinem familiär bedingten Umzug nach Neustadt bewarb sich Keuck initiativ bei der Caritas. Mit jeweils einer halben Stelle arbeitete er seit Februar 2013 im Caritas-Zentrum Speyer in der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung sowie im Speyerer Sozialkaufhaus St. Christophorus. Dort unterstützte er Menschen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Vor rund einem Jahr wechselte der Vater zweier kleiner Töchter ins Neustadter Caritas-Zentrum, wo er wie in Speyer in der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung tätig war. Jetzt folgt der Wechsel in die Leitungsposition.

"Nun", so Barbara Aßmann, "hat Johannes Keuck die Chance, der Caritas in Neustadt und im Kreis Bad Dürkheim ein neues Gesicht zu geben." Sie ist davon überzeugt, dass er die Mitarbeiter gewinnen und stärken kann, um mit ihnen in die Zukunft zu gehen, "denn die Zukunft bietet viele Herausforderungen". Andreas Lang, Mitarbeitervertreter des Caritas-Zentrums, versicherte Keuck die Unterstützung des Kollegiums zu.  

Voll Lob waren die Worte zum Abschied von Annette Martin. "Frau Martin ist spitze - wer will mir da widersprechen?", fragte Caritas-Vorsitzender Hundemer. Sie sei immer bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn Not herrsche. Andreas Lang bedankte sich im Namen aller Mitarbeiter "für eine sehr tolle Zusammenarbeit" und würdigte Annette Martins Offenheit, fachliche Kompetenz und ihr Bestreben, stets einen gemeinschaftlichen Konsens zu finden.

Annette Martin übergab ihrem Nachfolger nicht nur den Schlüssel für ihr altes und Keucks neues Büro. Sie überreichte ihm auch andere Dinge zusammen mit Wünschen und Tipps.

Text und Fotos: Yvette Wagner für den Caritasverband für die Diözese Speyer

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